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16.05.2008 | Pressemitteilung

Viele Städte und Gemeinden in Deutschland stehen vor großen Herausforderungen. Auch die Stadt Schöningen ist langfristig und dauerhaft in allen Bereichen kommunalen Handelns einem enormen Veränderungsdruck ausgesetzt. In einem sich verschärfenden Wettbewerb der Städte und Regionen um Einwohner, Firmenansiedlungen und Arbeitsplätze, insbesondere vor dem Hintergrund einer prognostizierten Bevölkerungsabnahme infolge des demographischen Wandels, gilt es den Standort Schöningen zu festigen, seine regionale und überregionale Bedeutung weiterzuententwickeln und die Stadt zukunftsfähig zu machen.

Mit der Entscheidung über die Aufstellung eines "Integrierten Standentwicklungskonzeptes" neben den bereits erarbeiteten Leitbildern im Rahmen des Stadtmarketingprozesses und des Haushaltssicherungskonzeptes stellt sich die Stadt Schöningen diesen Herausforderungen.

In Abstimmung und unter Kostenbeteiligung der Kreiswohnungsbaugesellschaft mbH und der WBG GmbH wurde das Institut für Stadt-, Regional- und Wohnforschung GmbH GEWOS mit der Aufstellung eines "Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes" für die Stadt Schöningen beauftragt. Des Weiteren ist in diesem Zusammenhang die BauBeCon Sanierungsträger GmbH, Bremen, beauftragt worden, auf der Grundlage des Stadtentwicklungskonzeptes Fördermittel für die Stadt Schöningen aus den aktuellen Programmkomponenten der Städtebauförderung in Niedersachsen einzuwerben. Die Vorlage eines "Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes" ist dabei zwingende Voraussetzung. Insofern werden mit dem "Integrierten Stadtentwicklungskonzept" die Weichen für den zukünftigen Einsatz öffentlicher Gelder gestellt.

Das "Integrierte Stadtentwicklungskonzept" ist eine langfristig ausgerichtete Strategie, die klare Prioritäten für die Zukunft setzt. Das Entwicklungskonzept trägt die Bezeichnung "integriert", da es alle für die städtische Entwicklung bedeutsamen Aspekte berücksichtig. Das "Integrierte Stadtentwicklungskonzept" beschreibt die Ziele und beinhaltet Handlungsempfehlungen für die mittel- bis langfristige Entwicklung der Stadt, um eine hohe Wohn-, Arbeits- und Lebensqualität sicherzustellen.

Ziel muss es sein, in der Stadt Schöningen ein attraktives Klima zu fördern, damit die Einwohner und Unternehmen in ihrer Stadt bleiben und weitere Investoren und Personen sich hier ansiedeln. Dabei werden Wirtschafts- und Beschäftigtenwachstum im Wesentlichen durch Verbesserung der "harten Standortfaktoren" wie z. B. Verkehrsinfrastruktur, Qualität, Preis und Verfügbarkeit von Gewerbeflächen, Unternehmenssteuern und Abgaben sowie dem Angebot von Subventionen bestimmt. Aber auch die so genannten "weichen Standortfaktoren" sind zunehmend zu einem wichtigen Kriterium im Wettbewerb um die Ansiedlung von Unternehmen und Einwohnern geworden. Das beginnt bei der Sauberkeit und Sicherheit in der Stadt, reicht über qualitativ hochwertige Bildungs- und Ausbildungsangebote, ein günstiges Standortklima für Familien und Kinder, eine funktionierende und moderne öffentliche Infrastruktur bis hin zu einem vielfältigen und anspruchsvollen kulturellen Angebot, einer intakten Umwelt, einer hohen Lebensqualität, einem ansprechenden Wohnumfeld sowie einem attraktiven städtebaulichen Gesamtbild.

In den Prozess der Erarbeitung des "Integrierten Stadtentwicklungskonzepts" werden wichtige Akteure aus Politik, Wirtschaft, Verwaltung, gesellschaftlichen Interessenvertretungen und selbstverständlich die Bürgerschaft einbezogen, um Aufschluss über die derzeitige Situation und möglichen Handlungsbedarf zu erhalten.




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